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FSJ

Freiwilliges Soziales Jahr

 

„Ausprobieren, Orientieren, Helfen,
Lernen, Bekommen, Bewerben“

 

Ein Jahr für Gott • Ein Jahr für die Schule • Ein Jahr für Kinder und Jugendliche

 

 

Erfahrungsberichte:


Theresa Hösl, 2014/2015

Nun ist es schon fast vorbei. Vor etwa einem Jahr habe ich das FSJ bei der Stiftung angefangen. Wenn ich zurückblicke, dann frage ich mich, wo denn die Zeit verblieben ist. Ich habe so viel gesehen und erlebt, sei es mit dem CVJM oder der Heinrich-Kölver-Schule – es hat immer sehr viel Spaß gemacht. Ich durfte mit auf Ausflüge und Wandertage. Die Kinder aus der Schule und Teenies aus dem CVJM oder dem Streetworkbus sind mir ans Herz gewachsen und ich bin sehr traurig, dass ich alle bald nicht mehr sehe.

Ich habe viel gelernt und nehme viele Erfahrungen aus diesem Jahr mit, wie z.B. der Umgang mit meinen Mitmenschen und das Leben in einer großen WG mit nur einem Bad. Ich habe auch gelernt, was es heißt, geduldiger zu sein, wenn man den Kindern in der Schule alles mehr als nur einmal erklären muss. Durch das Jahr konnte ich mich beruflich orientieren und meine Persönlichkeit weiterentwickeln. Es war also keine verschwendete Zeit und ich würde es immer wieder tun. Vor allem auch bei der Stiftung, denn hier hat mir die vielseitige Arbeit gefallen, wie zum Beispiel der Streetbus und die Arbeit an der Schule. Man war außerdem nie allein, denn Danica, meine Anleiterin der Stiftung, hatte immer ein offenes Ohr für mich.

Ich bin traurig, dass es nur ein Jahr war, aber ich freue mich auch sehr darauf, was die Zukunft bringen wird.

 

Rabea Droletz, 2014/2015
Mein Jahr ist nun vorbei. Es ist echt schade, dass es so schnell rumging, weil es mir viel Spaß gemacht hat. Ich durfte so viele tolle Menschen kennenlernen, die ich nach dem Jahr bestimmt sehr vermissen werde. 

Im CVJM Neviges wurde ich schnell aufgenommen und durfte im Konfi-Unterricht die Kinder kennenlernen. Aber auch in der Powerzelle, also dem Mädchen Hauskreis, oder dem Eckstein Club hatte ich viel Spaß und interessante Gespräche. Dort haben sich dann natürlich auch einige Freundschaften aufgebaut. 
In der Heinrich-Kölver-Realschule habe ich die Klasse 5a im Unterricht begleitet. Es war immer schön, jeden Morgen von den Kindern so herzlich begrüßt zu werden. Aber natürlich genauso auch von den Lehrern, welche uns FSJler immer unterstützt haben. Auf Ausflügen waren wir auch öfter dabei und haben die Schüler mitbeaufsichtigt. Bei Problemen oder Streitereien haben wir wie große Schwestern versucht, Lösungen zu finden. 
Nun zur WG: Auch wenn es manchmal chaotisch war, war es trotzdem die "Coolste WG Deutschlands"! Nicht jeder hat seinen Dienst in der Küche oder im Bad eingehalten, aber trotzdem gab es nicht viele Konflikte zwischen uns 7. 
Alles in einem war es definitiv kein verschwendetes Jahr, denn ich weiß jetzt, was ich mir beruflich vorstellen kann bzw. was nicht. Ich bin gespannt, was jetzt danach auf mich zukommen wird! 


Dominik Ebel, 2014/2015
Aller Abschied ist ja bekanntlich schwer - so auch in meinem Fall... Mein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Stiftung Lichtblick beschehrte mir Erlebnisse und Erfahrungen, die ich nicht mehr missen möchte. Meine Aufgaben bestanden hauptsächlich aus Unterrichtsassistenz in der Gerhardt-Hauptmann-Schule-Grundschule, Jugendarbeit im „Streetbus“ sowie Flüchtlingshilfe im Rahmen des „Lernbusses“, was meine Zeit in Velbert abwechslungsreich und interessant machte. 

Für mich persönlich war es schön, wie man mit der Zeit zu einem Teil einer Gruppe geworden ist. Sei es ein Teil der Klassengemeinschaft, des OGS-Teams oder ein Ansprechpartner für die Jugendlichen im Streetbus. Jeden Morgen in die Schule zu kommen und zu sehen, wie sich die Kinder über mein Erscheinen freuen, bestätigten einen jeden Tag aufs Neue, falls doch mal Zweifel aufkamen. Hier ist besonders die Betreuungstätigkeit in der Offenen Ganztagsschule zu erwähnen, die mir besonders gefallen hat. Es wurde im Freien Fußball oder Federball gespielt oder wenn das Wetter einmal nicht zu gut war, drinnen gelesen und zur Abwechslung auch mal gebastelt oder genäht. Dabei war es faszinierend, den Kindern neue Dinge beizubringen und zu sehen, wie sie sich entwickeln. Umso schwerer fällt es mir, am Ende des Schuljahres auf Wiedersehen zu sagen. Denn ein Wiedersehen wird es definitiv geben, habe ich mich schon für einen Besuch nach den Sommerferien angekündigt. 

Für mich war das FSJ eine bereichernde Erfahrung fürs Leben, jedoch zeitweise auch eine Herausforderung, an der ich gewachsen bin. Rückblickend betrachtet, denke ich, es war genau richtig, mich für dieses FSJ zu entscheiden!


Hanne Baruth, 2014/2015
In meinem FSJ bei der Stiftung Lichtblick durfte ich sehr viel lernen.

In der Schule habe ich gelernt, wie man gut mit Kindern umgeht und zusammen mit ihnen lernt und auch ganz viel Spaß haben kann. Diese Arbeit hat mir wirklich Freude gemacht! Man lernt, die Kinder immer besser einzuschätzen, ihnen eine Vertrauensperson und ein Spielkamerad, ein Freund für sie zu sein.
In der Gemeinde habe ich meine Kenntnisse in der Arbeit mit Jugendlichen ausweiten können. Auch habe ich dort gute Freunde gefunden und im Glauben viel schöne, gute Dinge erleben dürfen.
Schlussendlich kann ich sagen, dass es auf keinen Fall ein verschenktes Jahr war, sondern eine der besten Entscheidungen meines Lebens.


Maria Unger, 2014/2015
Ich durfte in diesem Jahr so viel über mich selbst und über andere lernen. Ich hatte die Möglichkeit, mich auszuprobieren (in der Schule und in der Gemeinde). Ich habe sehr viele tolle Leute kennengelernt und viel Schönes erlebt. Ebenso wurde ich aber auch mit schwierigeren Personen und Situationen konfrontiert und konnte so lernen, wie man damit umgeht. Ich durfte GOTT in diesem Jahr noch viel besser kennenlernen und weiß durch dieses Jahr jetzt auch, in welche Berufsrichtung ich gehen möchte.

Wenn Du noch nicht weißt, wie und wo es für Dich weitergehen soll, kann ich Dir ein FSJ sehr empfehlen! Es kann Dir dabei helfen, Deinen Weg zu finden und nicht nur das – es wird auch Deine Persönlichkeit sehr stark prägen! Dieses Jahr wird für Dich mit Sicherheit kein verlorenes Jahr werden!

Kirsten Bell, 2014/2015
Was mir besonders in meinem FSJ gefallen hat, ist dass ich selber total in meiner Persönlichkeit wachsen konnte. Ich wurde herausgefordert, bin oft über meinen eigenen Schatten gesprungen, durfte neue Sachen ausprobieren und wurde dabei unterstützt und begleitet. Ich habe nicht nur Schüler begleitet und ihnen geholfen oder in der Gemeinde mitgearbeitet, sondern ich selber habe ganz viel gelernt und Gott in diesen zwei Jahren nochmal ganz anders kennen gelernt und erfahren. 
Außerdem habe ich durch die Arbeit in der Schule etwas gefunden, was mir so viel Spaß macht, dass ich auch einen Beruf in diese Richtung erlernen möchte.
Rückblickend hat sich das auf jeden Fall gelohnt und ich bin dankbar für die Zeit, die ich hier in Velbert verbringen konnte, wie auch für all die Beziehungen, die entstanden sind.